Wir laufen und laufen und laufen

Beiträge mit Schlagwort “Stadtwald

charity run feiert Jubiläum mit Generationenlauf und Staffel

Anne Poleska-Urban, Jochen Urban und Emiliy als sportliche Botschafter der Veranstalter, die Organisatoren Paul Peeters von Leichtathletik Preussen sowie Birgit August vom Kinderschutzbund Krefeld, Kinder aus dem offenen Ganztag Fliegenpilz, Koordinatorin des Ganztages Sabine Pothen und komm. Schulleiterin Marion Ehrle-Schlagkamp, die gerne ein Lehrer-Team an den Start schicken möchte.

Anne Poleska-Urban, Jochen Urban und Emiliy als sportliche Botschafter der Veranstalter, die Organisatoren Paul Peeters von Leichtathletik Preussen sowie Birgit August vom Kinderschutzbund Krefeld, Kinder aus dem offenen Ganztag Fliegenpilz, Koordinatorin des Ganztages Sabine Pothen und komm. Schulleiterin Marion Ehrle-Schlagkamp, die gerne ein Lehrer-Team an den Start schicken möchte.

Eine zündende Idee hatte Birgit August, mit der sie vor zehn Jahren quasi ihren Einstand im Vorstand des Kinderschutzbundes geliefert hat: „Man müsste doch mal einen Lauf für einen guten Zweck organisieren.“ Sie sprintete mit diesem Gedanken gleich zum Fachmann Jörg Giesen von Laufsport Bunert. Der holte rasch noch Leichtathletik Preussen mit ins Boot. Dieses Dreigespann liefert seitdem jedes Jahr einen gut organisierten charity run mit stetig wachsender Teilnehmerzahl im Krefelder Stadtwald ab.

In diesem Jahr feiert die Veranstaltung am Sonntag, 22. Juni, ihr 10. Jubiläum und die Vorbereitungen für ein paar Extras sind in vollem Gang. Und natürlich sind die Seidenraupen auch wieder mit dabei. Im vergangenen Jahr waren sie die dominierenden Läufer: Manuel Kölker gewann den Fünfer und wurde im Zehner Fünfter. In der Firmenwertung gewann Henne mit dem Team Siempelkamp, Moritz, Eva und Manu wurden Zweiter im Team bockum life.

Auch 2014 gibt es das altbewährte und überaus beliebte Programm wie den Bambinilauf, den Lauf der Schülerinnen und Schüler, den Firmenlauf und den Hauptlauf. Als Geburtstags-Extra findet in diesem Jahr das erste Mal eine Generationenstaffel statt, in dem mindestens zwei Generationen gemeinsam für einen Platz auf dem Siegertreppchen laufen. Zum ersten Mal wird es im Rahmen des 10 km-Laufes auch die Möglichkeit einer 4 x 2,5 Kilometer-Staffel geben. Vielleicht finden sich ja hier ein paar Seidenraupen zusammen, um das Ding ebenfalls zu gewinnen ;-)

Sportliche Botschafter der Veranstaltung sind wieder Anne Poleska-Urban und Jochen Urban. Tochter Emily bereitet sich schon mental auf den ersten Bambinilauf in den kommenden Jahren vor.

Der Jubiläums-run ist natürlich wie immer ein Fest für die ganze Familie. Der Kinderschutzbund sorgt für Kuchen, Kaffee und Brötchen zu familienfreundlichen Preisen. Der Erlös der Veranstaltung fließt komplett in die Arbeit des Kinderschutzbundes Krefeld. Mitorganisator Paul Peeters von Preussen Leichtathletik hat ein ehrgeiziges Ziel in diesem Jahr: „Wir wünschen uns dringend, dass der charity run in diesem Jahr einen Erlös von 10.000 Euro einbringt. Jeder Cent ist für die Kinder unserer Stadt.“ Also: Laufschuhe schnüren und ab geht`s.

Als Hauptsponsoren konnten für den 10. charity run auch in diesem Jahr der Chempark und die Volksbank Krefeld gewonnen werden. Birgit August: „Darüber freuen wir uns riesig.“

Im Vorfeld der Veranstaltung gibt es einen Vortragsabend zum Thema „Sportverletzungen, Heilung und präventive Maßnahmen“ am Freitag, 16. Mai, um 19 Uhr im DPWV-Begegnungszentrum auf der Mühlenstraße 42. Der Orthopäde Dr. Gerhard Quack, selbst ehemaliger Marathonläufer, berichtet über seine medizinischen Erfahrungen im Bereich der Sportverletzungen, deren Heilung sowie präventive Maßnahmen. Und der ehemalige Bundestrainer der deutschen Langstreckenläufer, Detlef Uhlemann, erzählt über seine fundierten sportlichen Kenntnisse und Erlebnisse. Der Eintritt ist kostenlos. Die Organisatoren bitten um eine Voranmeldung bei Laufsport Bunert, Tel. 209100.

Das sportliche Programm am 22. Juni:
10.00 Uhr Bambinilauf Jungen bis Jahrgang 2007
10.10 Uhr Bambinilauf Mädchen bis Jahrgang 2007
10.20 Uhr 1 km Schüler Jahrgänge 1999 bis 2006
10.30 Uhr 1 km Schülerinnen Jahrgänge 1999 bis 2006
10.45 Uhr Generationenlauf
11.15 Uhr Firmenlauf
12.15 Uhr 4 x 2,5 km Staffel
12.15 Uhr 10 km-Hauptlauf


Der Stadtwald, die grüne Lunge im Herzen von Krefeld

Ein uns nicht ganz unbekannter Schreiber veröffentlicht aktuell via Presseamt eine Serie über Laufstrecken in Krefeld. Gerne übernehmen wir diese, um euch vielleicht auf den ein oder anderen unbekannten Pfad unserer schönen Stadt zu lenken. Im sechsten Teil geht es durch den Stadtwald.

Der Deuß-Tempel erinnert an den Stifter des Krefelder  Stadtwalds, Wilhelm Deuß.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Der Deuß-Tempel erinnert an den Stifter des Krefelder
Stadtwalds, Wilhelm Deuß.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Für die meisten Krefelder ist der Stadtwald die grüne Lunge Krefelds. In seinem Süden grenzt er quasi an die Stadtmitte, im Norden und Osten ist er von weiten Feldern umgeben. In unmittelbarer Nähe lässt es sich sehr gut leben, die Grundstückspreise spiegeln das wieder. Gleichzeitig ist der „Central Park der Samt- und Seidenstadt” perfekt für Sportler und Freizeitsuchende. Wahrscheinlich hatte Seidenbaron Wilhelm Deuß genau das im Sinn, als er 1897 der Stadt das Areal, damals 35 Hektar groß, übergab. Mit zwei Schenkungen ermöglichte er zudem den Zukauf von weiteren Flächen. 1901 gab die Stadt die ersten Bereiche des im Stil englischer Landschaftsgärten angelegten Parks für die Bürger frei. Verständlich, dass an Deuß direkt hier erinnert werden muss: mit einer nach ihm benannten Straße und dem gleichnamigen Tempel am Weiher.

Unser Lauf beginnt zwischen den Tennisplätzen des Crefelder HTC und dem Stadtwaldhaus, das 1911 aus einer Waldschänke hervorging. Im zweiten Weltkrieg nutzte es die Wehrmacht kurzzeitig als Kaserne, später kamen dann die englischen Truppen und richteten hier ihren Verwaltungssitz ein. Fast wäre es in den späten 1950-er Jahren einer neuen Stadthalle gewichen, die direkt am Weiher entstehen sollte. Nachdem die Pläne fertig waren, lehnte sich Bevölkerung aber auf und sprach sich gegen ein solches Projekt aus. Der Stadtrat kam diesem Drängen nach. Wir starten nicht nur wegen der vielen Parkmöglichkeiten hier, sondern auch, um nach dem Lauf im größten Biergarten Nordrhein-Westfalens ein Wasser trinken zu können. Grundsätzlich ist im Stadtwald so ziemlich jedes Maß zu laufen: eine kleine Runde um den Weiher, eine größere um die Rennbahn oder die Standard-Route auf dem äußeren Ring, die 4,75 Kilometer lang ist. Das gute an letzterer: man kann sich kaum verlaufen.

Und so beginnt der Lauf direkt auf dem Weg, der vom Biergarten nach Westen führt. Schon bald passieren wir die Tennisplätze des Bundesligisten HTC Blau-Weiß und wenig später das „gelbe Haus”, in dem der Künstler Chris Worms mit Birgit Schlechter sein Atelier hat. Ein Besuch lohnt sich allemal, allein der Garten verführt einen in eine andere Welt. 18 Jahre haben die beiden hier gewerkelt, ehe das Schmückstück im heutigen Glanz erstrahlen konnte. Für die Mühen gab es 2012 den Krefelder Denkmalpreis. Wir folgen dem Weg, der sich zunächst nach rechts windet, um wenig später nach links abzubiegen, und „außen” zu bleiben. Zahlreiche Wege kreuzen und führen ins Innere des Stadtwaldes, man kann also ständig abkürzen oder verlängern. Wir lassen die Hundefreilaufwiese rechts liegen und durchlaufen ein ehemaliges Flussbett weiter Richtung Norden. Wer zu dunkler Stunde läuft, kann auch die parallel verlaufende Deußstraße nutzen. Früher fuhr hier übrigens die Straßenbahnlinie 12 im Stundentakt nach Moers. Wenige Meter weiter führt die Brücke über den Europaring. Wem die normale Runde nicht reicht, kann über die Brücke entlang der Nieper Kuhlen bis nach Traar und über den Buscher Holzweg und die Alte Kemmerhofstraße zurück laufen (circa fünf Kilometer mehr). Wir biegen aber nach rechts und laufen parallel zum Ring. Langsam aber sicher schiebt sich eine sumpfige Landschaft mit dem Moersbach dazwischen. Dieser Teil des Waldes kam 1927 hinzu.

Auf der rechten Seite schimmert die Galopprennbahn, eine der schönsten in Deutschland, durch das Geäst. Natürlich bietet sich immer ein Abstecher an, morgens werden die Pferde im angrenzenden Stall, von Mario Hofer betreut, auf der Sandbahn bei Sonnenaufgang trainiert. Die Trainingsstrecke führt in einem großen Bogen einmal um die gesamte Rennbahn herum. 1912 erging der Auftrag an den Architekten August Biebricher, der die äußere Architektur aller Tribünen entwarf, und an ein Kölner Ingenieurbüro, von dem die Entwürfe und die Gestaltung der Innenräume sowie der technischen Einrichtungen stammen. Am 11. Juni 1913 gab es schließlich den ersten Renntag. Unser Weg führt weiter Richtung Osten bis zur Hüttenallee und dann hart nach rechts. Geradeaus ginge es über die Vreed zum und durch den Kleingartenverein Alt Bockum. Die Verlängerung vorbei an einer der besten Hähnchenbratereien würde 500 Meter Verlängerung bedeuten.

Der äußere Ring verläuft nun an der Anlage des Hockey-Bundesligisten Crefelder entlang. Für kurze Zeit fühlt man sich dank der Vegetation wie in einer Heide. Der Weg schlängelt sich am Großhüttenhof vorbei, zu dem das angrenzende Areal, der frühere private Hüttenpark, einst gehörte, und biegt dann wieder tiefer in den Wald ein. Nun befinden wir uns am südlichen Ende der Galopprennbahn. Erneut blicken wir auf ein gelbes Haus, Baujahr 1908, und auch hier haben sich Künstler niedergelassen. Frank Jacob Esser und die Theater- und Sozialpädagogin und Filzerin Jutta Maria Wittmann haben hier ihr Atelier „Roter Fuchs” mit zahlreichen Angeboten für Kinder. Wer übrigens möchte, kann jetzt noch eine Extra-Runde einlegen und einfach den Weg nach rechts, um das Gelände der Galopprennbahn, laufen. Die Verlängerung bringt knappe drei Kilometer.

Das Stadtwaldhaus ist allerdings auch fast schon in Sichtweite. Und damit auch das verdiente Erfrischungsgetränk – oder man wendet einfach und läuft die Route noch einmal, nur in entgegen gesetzter Richtung oder biegt mal hier nach links oder mal da nach rechts. Im Stadtwald sind so viele verschiedene Routen möglich, dass jeder auf seine Kosten kommt.

http://www.krefeld.de/C1257455004E4FBF/html/765AF70380C433F0C1257C3700405273?Opendocument

Weiter Laufstrecken gibt es hier.

Wie man im Stadtwald fernab der Wege läuft, könnt ihr hier auf dem Video sehen. Viel Spaß!


Tennis-Fans: Ab in den Stadtwald

20130705-104217.jpg

20130705-104822.jpg

Da sich ganz Deutschland, und damit auch Krefeld, dank der tollen Leistung von Bum-Bum-Bine Lisicki in Wimbledon im Tennisfieber befindet, kann es für Krefelder heute nur ein Ziel geben: der Stadtwald, genauer die Anlage von Blau-Weiß Krefeld, an der ich heute morgen noch locker vorbeigelaufen bin.

Hier beginnt heute ab 13 Uhr die Tennis-Bundesliga-Partie BW Krefeld gegen TK Kurhaus Lambertz Aachen, immerhin Deutscher Meister. Süßwarenhersteller Lambertz, Sponsor der Seidenraupen, unterstützt auch den TK und macht es möglich, dass der Club auch in diesem Jahr Topspieler aufbieten kann.
Der wohl bekannteste ist Philipp Kohlschreiber, der in der Weltrangliste auf Platz 19 rangiert. Er wird gegen 15 Uhr aufschlagen.

Also: Hin und dem heimischen Verein die Daumen drücken. Ihr seid übrigens nicht alleine: Zum ersten Heimspiel gegen Düsseldorf kamen immerhin 1000 Zuschauer.


Breaking News: Seidenraupen gewinnen beim Charity Run

Die Seidenraupen haben beim Charity Run den Firmenlauf über fünf Kilometer dominiert: Manuel Kölker konnte sich mit einer Zeit von rund 18:20 sogar den Sieg holen, Henne Hahn wurde knapp dahinter Zweiter und Moritz Mayntzhusen platzierte sich ebenfalls gefühlt unter die ersten Zehn. Seidenräupchen Eva-Maria Neder kam nach flotten 24 Minuten ins Ziel.

Während Manuel, Moritz und Eva im Team bockum life starteten und in der Teamwertung Zweiter wurden, gelang Henne mit dem Team Siempelkamp der Sieg.

Manu ging danach noch beim Zehner an den Start und wurde hier in knapp 40 Minuten Fünfter.

Morgen dann mehr, wenn Ergebnisse und Fotos vorliegen…


Was fürs Auge: Seidenraupen starten beim 9. Charity Run

Das Team bockum life im vergangenen Jahr: Marius mit modischer (?) Mario Gomez-Frise, von der, wie hier zu sehen, Eva mal so gar nichts hält. Smarter Blick dagegen von Moritz. "Ob ich es wohl demnächst in die Bravo Foto-Love-Story schaffe?" Foto: Charity Run

Das Team bockum life im vergangenen Jahr: Marius mit modischer (?) Mario Gomez-Frise, von der, wie hier zu sehen, Eva mal so gar nichts hält. Smarter Blick dagegen von Moritz. “Ob ich es wohl demnächst in die Bravo Foto-Love-Story schaffe?” Foto: Charity Run

Quasi Heimspiel für die Seidenraupen am Sonntag: Dann nämlich startet der 9. Charity Run im Stadtwald. Der Lauf wird erneut zugunsten des Kinderschutzbundes ausgerichtet – da lassen wir uns nicht zweimal bitten.

Um 11 Uhr beginnt der 5 Kilometer-Firmenlauf. Henne geht im Team “Siempelkamp” an den Start, Eva, Moritz und ich für “bockum life”, das sich auch anschickt, die heißesten Babes an diesem Tag aufzubeaten: Neben Eva laufen nämlich auch Nadine Fücker, Sandra Fücker und Sonja Scheuer . Marius Kölker wurde als Nacktschnecke verpflichtet. Das weibliche Quartett dürfte ohne Frage die Blicke auf sich ziehen. Denn wenn wir schon nicht die Teamwertung gewinnen, sorgen wir wenigstens für optische Reize.

Moritz atmet durch. Foto: Charity Run

Moritz atmet durch. Foto: Charity Run

Im vergangenen Jahr finishte Hendrik bei 18.52 als Vierter (2. HKM). Manuel wurde in 19.14 Fünfter (1. M30) und Eva kam als Sechste in 23.40 in Ziel (Gesamt 61. 2. HKW). Marius lief 22.59 und wurde 46. (7. HKM). Das Ergebnis von Moritz war damals falsch, er wurde auf 31 Minuten gewertet, war aber bereits nach knapp unter 20 Minuten im Ziel. Das Team bockum life kam dadurch auf den vierten Rang, Siempelkamp wurde Zweiter hinter der Deutschen Bahn.

Ich werde nach dem Fünfer auch noch den Zehner (Start: 11.50 Uhr) laufen – noch jemand Bock?


Wo ist denn die Kreutzburg?

Wer kennt die Kreutzburg im Stadtwald?

Wer kennt die Kreutzburg im Stadtwald?

Kurios: Nachdem ich den heutigen Guten-Morgen-Lauf absolviert hatte und die Strecke durch alle möglichen Wirrungen des Stadtwald betrachtete, stellte ich auf der Karte von Runtastic (über Apple wohl Tomtom-Kartenmaterial) eine Markierung mitten im Stadtwald fest, die ich so vorher noch nicht gesehen hatte: Kreutzburg.

Jetzt sind mir ja in Krefeld so ziemlich alle Ecken und Kanten bekannt, aber eine Kreutzburg? Puh…nie gehört. Diese Kreutzburg liegt/lag wohl direkt an der Rennbahn, die Karte positioniert sie zumindest direkt über die Rennbahn-Gastronomie “Derby” von Volko Herdick. Rennen wir also seit Jahren über eine ehemalige Burganlage, vielleicht sogar über ein Krefelder Schloss? Die Anfrage zu Tomtom ist jedenfalls gestellt, mal sehen, was als Antwort kommt…to be continued!


Stadtwald bald Schilderwald?!

Geht ja wohl mal gar nicht: Ein Radfahrer auf meinem Weg. Bitte benutze den Europaring, hier auf dem Waldweg gefährdest du mich!

Geht ja wohl mal gar nicht: Ein Radfahrer auf meinem Weg. Bitte benutze den Europaring, hier auf dem Waldweg gefährdest du mich!

Es gibt Menschen, die motzen, und motzen, und motzen. Am meisten natürlich über andere. Bei sich selber einen Fehler suchen? FEHLanzeige. Schließlich hat man ja Recht. Oder glaubt, Recht zu haben. Anderen vielleicht etwas zugestehen, sich selber etwas zurück- oder Rücksicht nehmen? Warum auch?
Am Ende meckern dann alle. Dass wir uns dabei selbst einschränken und immer mehr Vorschriften, Reglungen und Gesetze herbeifordern, wird leider häufig übersehen. Ist die Vorschrift erst da, wird natürlich auch über sie gemotzt.

Und so wird es bald im Stadtwald einen Schilderwald geben. Warum? Nun, der Läufer gönnt dem Radler nicht dem Weg, und dem Hundehalter erst recht nicht. Der Radler dagegen regt sich über die freilaufenden Hunde auf, weil sie ihm ins Rad laufen könnten. Und der Hundehalter pocht auf das Recht, den Vierbeiner ohne Leine auf den Wegen herumtollen zu lassen. Außerdem tut der ja nichts, sondern will nur spielen. Und weil jeder natürlich meint, der Stadtwald gehöre ihm ganz alleine und nicht dem anderen, muss nun der Gesetzgeber ran.

Dass die Hunde unangeleint auf den Wegen laufen dürfen, nicht aber im Gebüsch, ist seit einigen Monaten geregelt. Und eigentlich auch, wo Fahrradfahrer fahren dürfen. Laut Landesforstgesetz nämlich auf festen Wegen. Da aber jede Kommune hier nochmal im Speziellen entscheiden darf, sind im Stadtwald nur die asphaltierten Strecken um das Stadtwaldhaus und die Radwanderrouten 2 und 3 für Radfahrer erlaubt. Steht natürlich auch kaum wo, weswegen es auch kaum jemand weiß. Und hat bislang auch kaum jemanden interessiert.
Genau das wird sich jetzt aber ändern. “Bürger haben protestiert”, schreibt die WZ – diesen Bürgern ist also bald zu verdanken, dass wir an jeder Ecke des Stadtwald bald ein “Radfahrer verboten”-Schild hängen haben. So kann der Spaziergänger/Läufer dann also bald den Radler verklagen, wenn dieser es auch nur wagt, einen Abzweig früher zu nehmen – was im weit verzweigten Stadtwald ja durchaus mal vorkommen kann.

Wie gesagt, mit ein wenig Rücksichtnahme aufeinander hätte man das ganze Bohei sicherlich verhindern können. Nichtsdestotrotz haben wir uns schon einmal Gedanken gemacht, was man noch so im Stadtwald erlauben, verbieten oder reglementieren kann. Hier unsere Ideen:

Generell sollten Fußgänger aus dem Stadtwald vertrieben werden. Mehr Freiheit für die Radler!

Generell sollten Fußgänger aus dem Stadtwald vertrieben werden. Mehr Freiheit für die Radler!

Falsche Schuhe. Und zu sportliches T-Shirt. Zudem ist hier U30, bist du schon so alt? Ach, und überhaupt: Heute nur Stammgäste.

Falsche Schuhe. Und zu sportliches T-Shirt. Zudem ist hier U30, bist du schon so alt? Ach, und überhaupt: Heute nur Stammgäste.

Keine Liebeslieder auf dem MP3-Player. Bitte ernst schauen, hier wird ja auch ernsthaft Sport getrieben.

Keine Liebeslieder auf dem MP3-Player. Bitte ernst schauen, hier wird ja auch ernsthaft Sport getrieben.

Waaaas? Ausruhen? Nie im Leben, kannste vergessen. Entweder weiter joggen oder raus ausm Wald!

Waaaas? Ausruhen? Nie im Leben, kannste vergessen. Entweder weiter joggen oder raus ausm Wald!

Dehnen verboten. Wo kommen wir denn da hin, wenn sich hier jeder dehnen möchte? Nachher wird das zur Volkslaune und jeder drückt die Bäume weg.

Dehnen verboten. Wo kommen wir denn da hin, wenn sich hier jeder dehnen möchte? Nachher wird das zur Volkslaune und jeder drückt die Bäume weg.

Bitte keine handelsüblichen Zigis. Im Stadtwald sind nur Sportzigaretten erlaubt.

Bitte keine handelsüblichen Zigis. Im Stadtwald sind nur Sportzigaretten erlaubt.

Zaubertricks verboten, gilt also eigentlich nur für David Copperfield. Also nicht in ne Kiste legen und dann hoch und runter fahren...

Zaubertricks verboten, gilt also eigentlich nur für David Copperfield. Also nicht in ne Kiste legen und dann hoch und runter fahren…

Diese Idylle wollen Sie wirklich mit dem Klingelton aus "Kill Bill" zerreißen? Ich bitte Sie...

Diese Idylle wollen Sie wirklich mit dem Klingelton aus “Kill Bill” zerreißen? Ich bitte Sie…

Na, erkannt, um was es hier geht? #zurueckindiezukunft Schon McFly klaute den Kiddies ihre komischen Holzbretter und verwandelte sie in ein Skateboard. Ist ja auch viel cooler...

Na, erkannt, um was es hier geht? #zurueckindiezukunft Schon McFly klaute den Kiddies ihre komischen Holzbretter und verwandelte sie in ein Skateboard. Ist ja auch viel cooler…

Weg. Einfach weg. Bitte führen Sie Ihren Hund an einer vielbefahrenen Straße (>Autobahn) aus. In der freien Natur hat er nichts zu suchen...

Weg. Einfach weg. Bitte führen Sie Ihren Hund an einer vielbefahrenen Straße (>Autobahn) aus. In der freien Natur hat er nichts zu suchen…

Das hätten Sie wohl gerne. Statt zu laufen, sich schön mit dem Stapler durch den Stadtwald transportieren lassen. Dann nehmen Sie doch bitte die Segways. Da bekommen Sie nämlich noch nen richtig schicken Helm auf den Kopf und sehen richtig panne aus.

Das hätten Sie wohl gerne. Statt zu laufen, sich schön mit dem Stapler durch den Stadtwald transportieren lassen. Dann nehmen Sie doch bitte die Segways. Da bekommen Sie nämlich noch nen richtig schicken Helm auf den Kopf und sehen richtig panne aus.

Bitte laufen Sie nicht. Sie könnten durch zu viel Geschwindigkeit Schweiß produzieren, der wiederum den Gelbwand-Dünnschnabel-Falter in seiner Population stört.

Bitte laufen Sie nicht. Sie könnten durch zu viel Geschwindigkeit Schweiß produzieren, der wiederum den Gelbwand-Dünnschnabel-Falter in seiner Population stört.

Auch wenn manch einer glaubt, beim Sport lasse sich die Frau fürs Leben (wahlweise den Mann) finden: Ein Lasso brauchen Sie dafür nicht.

Auch wenn manch einer glaubt, beim Sport lasse sich die Frau fürs Leben (wahlweise den Mann) finden: Ein Lasso brauchen Sie dafür nicht.

Außer in Wien sind die Dinger total uncool. #fail

Außer in Wien sind die Dinger total uncool. #fail

Nun gut - das macht vielleicht wirklich Sinn. Hier und dann ist der Boden nämlich nicht ganz so eben und hart, böse Stürze sind also vorprogrammiert. Und wir wollen ja nicht, dass Sie bald ohne Schneidezähne herumlaufen.

Nun gut – das macht vielleicht wirklich Sinn. Hier und dann ist der Boden nämlich nicht ganz so eben und hart, böse Stürze sind also vorprogrammiert. Und wir wollen ja nicht, dass Sie bald ohne Schneidezähne herumlaufen.

Nein, der Stadtwald ist kein Catwalk. Auch wenn man bei der ein oder anderen Joggerin glauben könnte, sie gehe in die Disco und nicht zum Sport. Wo wir wiederum aber eigentlich gar nix gegen haben. Also gegen hübsche Girlz...

Nein, der Stadtwald ist kein Catwalk. Auch wenn man bei der ein oder anderen Joggerin glauben könnte, sie gehe in die Disco und nicht zum Sport. Wo wir wiederum aber eigentlich gar nix gegen haben. Also gegen hübsche Girlz…

Flaschen brauchen wir hier wirklich nicht. Wer den Kilometer nicht mindestens in fünf Minuten schafft, kann direkt wieder nach Hause gehen.

Flaschen brauchen wir hier wirklich nicht. Wer den Kilometer nicht mindestens in fünf Minuten schafft, kann direkt wieder nach Hause gehen.

Feuer im Wald macht wenig Sinn. Vor allem, weil die Seidenraupen eh schon ganz heiße Typen sind.

Feuer im Wald macht wenig Sinn. Vor allem, weil die Seidenraupen eh schon ganz heiße Typen sind.

Sie wollen ernsthaft mit Messer und Gabel essen und einen Becher verwenden? Wir sind hier in der Wildnis: Die Gans wird also roh mit den Fingern verspeist, der Schluck zum Runterspülen kommt direkt aus dem Weiher. Guten Apetitt.

Sie wollen ernsthaft mit Messer und Gabel essen und einen Becher verwenden? Wir sind hier in der Wildnis: Die Gans wird also roh mit den Fingern verspeist, der Schluck zum Runterspülen kommt direkt aus dem Weiher. Guten Apetitt.

Auch wenn wir in der Samt- und Seidenstadt sind, die Krawatte können Sie getrost zu Hause lassen. Es sei denn, Sie joggen im klassischen Zweireiher. Dann lassen wir das mal so gerade durchgehen. Und auch nur, wenn auf der Krawatte kleine Mickey Mäuse drauf sind (diese Modell erhalten Sie entweder in Ihrer örtlichen Verwaltung oder in Ihrer Bank) - ausnahmsweise dürfen Sie dann auch ein kurzärmiges Hemd tragen. Aber auch nur in diesem einen Fall.

Auch wenn wir in der Samt- und Seidenstadt sind, die Krawatte können Sie getrost zu Hause lassen. Es sei denn, Sie joggen im klassischen Zweireiher. Dann lassen wir das mal so gerade durchgehen. Und auch nur, wenn auf der Krawatte kleine Mickey Mäuse drauf sind (diese Modell erhalten Sie entweder in Ihrer örtlichen Verwaltung oder in Ihrer Bank) – ausnahmsweise dürfen Sie dann auch ein kurzärmiges Hemd tragen. Aber auch nur in diesem einen Fall.

Trimm-dich-Pfade sind ja sooooo etwas von oldschool. Gehen ja mal gar nicht. Affig sieht es auch aus, an einer Parkbank herumzuspringen und diese immer wechselnd mit dem  linken und rechten Fuß zu berühren.

Trimm-dich-Pfade sind ja sooooo etwas von oldschool. Gehen ja mal gar nicht. Affig sieht es auch aus, an einer Parkbank herumzuspringen und diese immer wechselnd mit dem linken und rechten Fuß zu berühren.

Es ist noch kein Meister vom Dach gefallen. Und sollte die Trainingseinheit noch so mies sein, zum Strick brauchen Sie nicht zu greifen.

Es ist noch kein Meister vom Dach gefallen. Und sollte die Trainingseinheit noch so mies sein, zum Strick brauchen Sie nicht zu greifen.

Bitte verzichten Sie auf die Perücke. Eine einfache Mütze tuts auch und hält ebenfalls warm. Und sieht wahrscheinlich auch noch besser aus...

Bitte verzichten Sie auf die Perücke. Eine einfache Mütze tuts auch und hält ebenfalls warm. Und sieht wahrscheinlich auch noch besser aus…

Was immer Sie mit einer Panzerkette im Stadtwald wollen, lassen Sie es!

Was immer Sie mit einer Panzerkette im Stadtwald wollen, lassen Sie es!

Schon mal davon gehört, wenn ein Läufer davon spricht, jemand habe ihm den Stecker gezogen? Passiert meist bei hoher, langandauernder Anstrengung. Behalten Sie also am besten den Stecker drin ;-)

Schon mal davon gehört, wenn ein Läufer davon spricht, jemand habe ihm den Stecker gezogen? Passiert meist bei hoher, langandauernder Anstrengung. Behalten Sie also am besten den Stecker drin ;-)

Nun - das mit dem Flirten hatten wir ja schon. Dazu passt die Geschichte eines Lauftreffs, den es einst im Stadtwald gab. Ja, gab. Irgendwann berührte da jemand jemanden, der eigentlich nur von einem anderen oder einer anderen berührt werden durfte. Das kam raus - und aus war es mit dem Lauftreff. Wobei wir nicht wissen, ob die zwei, die sich da berührt hatten, weiterhin miteinander laufen?!

Nun – das mit dem Flirten hatten wir ja schon. Dazu passt die Geschichte eines Lauftreffs, den es einst im Stadtwald gab. Ja, gab. Irgendwann berührte da jemand jemanden, der eigentlich nur von einem anderen oder einer anderen berührt werden durfte. Das kam raus – und aus war es mit dem Lauftreff. Wobei wir nicht wissen, ob die zwei, die sich da berührt hatten, weiterhin miteinander laufen?!

Regelt alles rund um den Spielplatz. Eine Fortsetzung folgt weiter unten.

Regelt alles rund um den Spielplatz. Eine Fortsetzung folgt weiter unten.

Man, sehen Sie nicht, dass Sie hier kein Radfahren dürfen? Naja, verzichten Sie dann aber wenigstens auf den Helm, damit Sie sich auch wenigstens richtig weh tun, wenn Sie mit einem Läufer kollidieren und sich hinlegen. Oder mit einem Hundehalter. Oder mit einem Hund. Oder mit einem Pferd. Oder mit wem auch immer. Wehtun soll es! Pah!

Man, sehen Sie nicht, dass Sie hier kein Radfahren dürfen? Naja, verzichten Sie dann aber wenigstens auf den Helm, damit Sie sich auch wenigstens richtig weh tun, wenn Sie mit einem Läufer kollidieren und sich hinlegen. Oder mit einem Hundehalter. Oder mit einem Hund. Oder mit einem Pferd. Oder mit wem auch immer. Wehtun soll es! Pah!

"Horst, der Reiter heißt Horst?" "Nein, das Pferd heißt Horst!" - Bitte geben Sie Ihrem Pferd einen richtigen Namen: Blue Spring zum Beispiel. Oder Crying Bitch. Oder Lasagne Bolo. Nur nicht Horst.

“Horst, der Reiter heißt Horst?” “Nein, das Pferd heißt Horst!” – Bitte geben Sie Ihrem Pferd einen richtigen Namen: Blue Spring zum Beispiel. Oder Crying Bitch. Oder Lasagne Bolo. Nur nicht Horst.

Links die Mama mit Kind, rechts das Pferd. Pech, wenn der Pferdeweg links und der Wanderweg rechts ist. Haste halt Sand im Schuh...

Links die Mama mit Kind, rechts das Pferd. Pech, wenn der Pferdeweg links und der Wanderweg rechts ist. Haste halt Sand im Schuh…

Generellt sollten eigentlich alle hier raus. Alle! Nur mir gehört der Wald!

Generellt sollten eigentlich alle hier raus. Alle! Nur mir gehört der Wald!

Ja, kann passieren. Am Vortag noch mächtig am Altfass genippt und die Neun mal grade sein gelassen, jetzt schon wieder sportlich unterwegs. Kann klappen. Kann auch in die Hose gehen, richtig in die Hose. Stichwort Schurz - oder auch Flüssiggas. Details ersparen wir uns. Erfahrene Läufer haben deswegen meist Tempos dabei...

Ja, kann passieren. Am Vortag noch mächtig am Altfass genippt und die Neun mal grade sein gelassen, jetzt schon wieder sportlich unterwegs. Kann klappen. Kann auch in die Hose gehen, richtig in die Hose. Stichwort Schurz – oder auch Flüssiggas. Details ersparen wir uns. Erfahrene Läufer haben deswegen meist Tempos dabei…

Können wir ja verstehen, wenn Sie Ihre Ehefrau/Ihren Ehemann gerne hier abladen wollen. Aber dann läuft der hier rum und verbreitet schlechte Laune. Wollen wir also auch nicht. Lassen Sie ihn am besten auf Ihrer Couch, da stört er am wenigsten.

Können wir ja verstehen, wenn Sie Ihre Ehefrau/Ihren Ehemann gerne hier abladen wollen. Aber dann läuft der hier rum und verbreitet schlechte Laune. Wollen wir also auch nicht. Lassen Sie ihn am besten auf Ihrer Couch, da stört er am wenigsten.

Wer ist auf die behämmerte Idee gekommen, dieses Gerüst auf den Spielplatz zu stellen. Na hoffentlich toben sich da nur die Erwachsenen drauf aus...

Wer ist auf die behämmerte Idee gekommen, dieses Gerüst auf den Spielplatz zu stellen. Na hoffentlich toben sich da nur die Erwachsenen drauf aus…

Lange haben wir überlegt...Knickbereich? Dann aber kam uns die Erleuchtung. Gemeint ist wohl die scharfe Kurve am Hockeyplatz. Naja, war semilustig. Aber wir haben unser Bestes gegeben.

Lange haben wir überlegt…Knickbereich? Dann aber kam uns die Erleuchtung. Gemeint ist wohl die scharfe Kurve am Hockeyplatz. Naja, war semilustig. Aber wir haben unser Bestes gegeben.

Flirten zum Dritten (oder Vierten?): Baggern Sie im Biergarten. Oder beim Bötchenfahren. Oder beim Candlelightdinner auf der Rennbahn. Aber bitte nicht auf der Laufstrecke. Sie bekommen nämlich mitunter nicht mit, dass da wer überholen will. Vielleicht sogar mit dem Rad. Okay, darf der nicht, macht er aber trotzdem. Gemein, ne?!

Flirten zum Dritten (oder Vierten?): Baggern Sie im Biergarten. Oder beim Bötchenfahren. Oder beim Candlelightdinner auf der Rennbahn. Aber bitte nicht auf der Laufstrecke. Sie bekommen nämlich mitunter nicht mit, dass da wer überholen will. Vielleicht sogar mit dem Rad. Okay, darf der nicht, macht er aber trotzdem. Gemein, ne?!

Zu Ihrer eigenen Sicherheit. Denn immerhin sind gleich zwei Wiesen den Hunden vorbehalten. Und sie wollen ja nicht wirklich, Ihre Schuhe gleich schon wieder in die Tonne kloppen, oder?

Zu Ihrer eigenen Sicherheit. Denn immerhin sind gleich zwei Wiesen den Hunden vorbehalten. Und sie wollen ja nicht wirklich, Ihre Schuhe gleich schon wieder in die Tonne kloppen, oder?

Ja, möglich. Wenn der Hund in der Wade hängt. Oder der Radler im Gebüsch. Oder der Reiter neben dem Pferd. Wenn wir alle ein wenig Rücksicht nehmen, passiert wohl am wenigsten.

Ja, möglich. Wenn der Hund in der Wade hängt. Oder der Radler im Gebüsch. Oder der Reiter neben dem Pferd. Wenn wir alle ein wenig Rücksicht nehmen, passiert wohl am wenigsten.

Hier hat jemand zwei Punkte vergessen. Sollte Schönung heißen. Uiii, war der schlecht...

Hier hat jemand zwei Punkte vergessen. Sollte Schönung heißen. Uiii, war der schlecht…

Macht zumindest dann Sinn, wenn Sie wissen, dass Ihr Hund gerne andere anspringt. Denn mitunter wissen die nicht, dass der nur spielen will. #ruecksicht

Macht zumindest dann Sinn, wenn Sie wissen, dass Ihr Hund gerne andere anspringt. Denn mitunter wissen die nicht, dass der nur spielen will. #ruecksicht

Hatten wir oben schon einmal. Zweimal Gras, zweimal Hundewiese. Da würde der Diver nach dem verwandelten Elfer direkt mal ne ganz andere Wirkung erzeugen...

Hatten wir oben schon einmal. Zweimal Gras, zweimal Hundewiese. Da würde der Diver nach dem verwandelten Elfer direkt mal ne ganz andere Wirkung erzeugen…

Hängen jetzt schon fast überall. Kalt und Wasser ergeben glatt, also Vorsicht...

Hängen jetzt schon fast überall. Kalt und Wasser ergeben glatt, also Vorsicht…

Würden wir eh keinem empfehlen, in dem Tümpel zu baden. Soll aber schon Zeitgenossen gegeben haben, die nicht anders konnten. Zumeist in der Kombination "Alkohol und Tretboot".

Würden wir eh keinem empfehlen, in dem Tümpel zu baden. Soll aber schon Zeitgenossen gegeben haben, die nicht anders konnten. Zumeist in der Kombination “Alkohol und Tretboot”.

Gibt es eigentlich noch Hausierer? Keine Ahnung, das Wort an sich ist aber der Knüller. Bitte hausieren Sie also nicht im Stadtwald. Vor allem nicht im Stadtwaldhaus.

Gibt es eigentlich noch Hausierer? Keine Ahnung, das Wort an sich ist aber der Knüller. Bitte hausieren Sie also nicht im Stadtwald. Vor allem nicht im Stadtwaldhaus.

Wie oben schon geschrieben, der Vorabend ist entscheidend. Laufen Sie also generell immer mit etwas Abstand zum Vordermann - ein Tipp besonders für die Läufer, die morgens unterwegs sind.

Wie oben schon geschrieben, der Vorabend ist entscheidend. Laufen Sie also generell immer mit etwas Abstand zum Vordermann – ein Tipp besonders für die Läufer, die morgens unterwegs sind.

Ganz einfache Geschichte: Beim laufen immer rechts halten. Gilt besonders für Walker. Euch würden wir gerne überholen. Danke...

Ganz einfache Geschichte: Beim laufen immer rechts halten. Gilt besonders für Walker. Euch würden wir gerne überholen. Danke…

50 shades of Seidenraupen. Direkt am Schild befindet sich ein QR-Code, mit dem man auf unsere Website kommt...äh, wat???

50 shades of Seidenraupen. Direkt am Schild befindet sich ein QR-Code, mit dem man auf unsere Website kommt…äh, wat???


“…und du hast gelächelt!”

Die ersten Blumen sprießen...

Die ersten Blumen sprießen…

“Ich habe immer gewunken…und du hast gelächelt”, sagt sie schmachtend. Langsam legt er seinen Arm um sie und schaut ihr fest in die Augen auf dieser Bank am Stadtwaldweiher. Die Vögel zwitschern, hier und da sprießen die ersten Frühlingsblüher und selbst die Amphibien haben sich auf die Wanderung begeben, um für Nachwuchs zu sorgen: Mit dem Frühling kommen die Gefühle – hach, wie schön.
Übrigens, was die Amphibien angeht: Die Frösche, Lurche, Molche und was auch immer wandern immer dann, wenn es wärmer wird. Dafür werden ganze Straßen gesperrt, unter anderem im Hülser Bruch und in Linn. Die Stadt informiert: http://www.krefeld.de/C125747E003B4F9F/html/A35E921FAF441130C1257B280041C2F8?Opendocument

Amphibien-Fangzaun im Stadtwald.

Amphibien-Fangzaun im Stadtwald.

Doch schon bald heißt es wieder: “Winter is coming!” Nicht, weil heute die zweite Staffel von “Games of thrones” anläuft, sondern weil es wieder knackig anzieht. Bis morgen soll es auf minus 3 Grad runter gehen, selbst Schnee ist nicht ganz undenkbar. Dabei waren wir doch gerade erst aufgetaut und hatten die ersten Läufe in kurzen Shorts und Shirts absolviert. Da ist es gar nicht so schön, dass es nun wieder kälter werden soll. Aber was solls, die Wintersachen sind eh noch nicht im Keller verschwunden, da macht es auch nichts mehr aus, dass wir wieder zurück in die Kälte müssen. Apropos müssen: Morgen steht bei mir ein sehr, sehr schneller Zehner auf dem Programm. Jemand Lust, mich evtl. aufm Fahrrad zu begleiten. Ich sollte das Ding in 42 Minuten gelaufen sein, besser wäre, sogar noch schneller. Wird natürlich hart, das nicht unter Wettbewerbsverhältnissen zu machen, aber der Winterlauf in Nettetal kolldiert vollends mit dem Derby. Geht ja wohl mal gar nicht. Also, jemand Lust? Zeit? Bock? Kommt schon, lasst mich nicht alleine durch den Frost ziehen ;-)

IMG_2872 Während ich gerade also im Stadtwald nen gemütlichen Zehner gelaufen bin, kamen sich die Menschen an diesem frühlingshaften Nachmittag näher und schenkten sich Liebe. Auch mir: “Super Hose” entwich es einer Dame am Wegesrand, die Augen glänzend, das Herz klopfend (also ich meine, es gehört zu haben). Ihr wisst warum? Ich schon…

Schönes Logo auf der Hose!

Schönes Logo auf der Hose!


Pause in der Hütte 26

Oberbürgermeister Gregor Kathstede hat den Denkmalpreis der Stadt Krefeld 2012 an Chris Worms übergeben. Von links: Oberbürgermeister Gregor Kathstde, der Künstler Chris Worms, Birgit Schlechter, Professor Hans-Joachim Albrecht und Gerda Schnell. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Jeder Läufer hat das gelbe Haus am Stadtwald-Eingang “Jentgesallee” wohl schon einmal gesehen. Lange Zeit glich das Anwesen einer wüsten Baulandschaft, jetzt aber ist hier ein Kleinod entstanden, das einer Pause vor oder nach einem Lauf aller Ehren wert ist – und das vollkommen zurecht den Krefelder Denkmalpreis 2012 erhalten hat.

Eher zufällig kamen Eva und ich in den Genuss einer Privatführung. Eigentlich war ein Spaziergang durch den verschneiten Stadtwald geplant, ans Laufen ist für Eva nach ihrer Weisheitszahn-OP noch nicht wieder zu denken. Und so schlenderten wir am gelben Haus vorbei, dessen Gartenpforte heute (dem vergangenen Samstag) offen stand. Ein Windlicht und ein Schild “geöffnet” luden zu einem langsameren Schritt ein und als uns dann der Besitzer, Chris Worms, am Tor abfing, konnten wir nicht anders, als auf seine Einladung hin den Gang in sein Anwesen zu wagen. Zunächst fiel der Blick auf einen typisch niederrheinischen Garten, der sich aber nach wenigen Schritten in eine wahre Wunderwelt verwandelte. Weiches, traumhaftes Licht (zahlreiche Lampen aus Straußeneiern sind dafür verantwortlich), Palmen und viele, viele Elemente erinnerm mehr an Bali oder Hawaii als an den Niederrhein.

Der Künstler Chris Worms hat sich hier in mühevoller Kleinarbeit ein Paradies erschaffen: So hat er zum Beispiel aus einer Eibe einen tropisch-anmutenden Baum gezaubert. Mehrere Verschläge oder Räume wirken mystisch und überall lehnen kleine oder große Werke seiner Stein-Kunst, zumeist ans Asiatischen angelehnt. Ein versteinerter Baumstamm aus Urzeiten bildet ein Zentrum des Gartens, der sich von außen in seiner Gänze nicht ansatzweise erahnen lässt.

Wiedererkennungsmerkmal: Das Schlusselement der Ketten von Birgit Schlechter. Foto: Birgit Schlechter

Wiedererkennungsmerkmal: Das Schlusselement der Ketten von Birgit Schlechter. Foto: Birgit Schlechter

In einem Wintergarten-ähnlichen Häuschen präsentiert Birgit Schlechter ihre Kunst, nämlich ansprechenden Schmuck: Ketten mit Perlen, sind hier, passend ins tropische Ambiente eingefügt, zu bestaunen. Im Preis vielleicht nicht günstig, aber, auf den ersten Blick auch zu erkennen, hochwertig und aufwändig in der nebenan gelegenen Goldschmiede produziert. Wiedererkennungsmerkmal ist der silberne Verschluss mit der Prägung “Hütte 26″, wie die beiden das Haus genannt haben. “18 Jahre wurde hier gewerkelt, jetzt sind wir fast am Ziel”, sagt sie – wohlwissend, dass eigentlich immer wieder etwas Neues gemacht wird.

Im Inneren des Hauses, das jahrelang einer Bruchbude glich, geht die Traumreise übrigens weiter. Aus einer Ulme hat Worms eine Treppe gefertigt, ein Raum weiter fühlt man sich dank der Einganspforte wie im Himalaya. Das alles zu beschreiben fällt aufgrund seiner Fülle schwer, weswegen eigentlich jeder mal vorbeischauen sollte. Wenn mich nicht alles täuscht, hat die Hütte 26 freitags und samstags von 11 bis 18 Uhr geöffnet (und irgendwie hoffen wir, auch im Sommer mal abends für nen Bierchen oder zwei ;-) ).

Kontaktmöglichkeiten und weitere Infos gibt es an der Gartenpforte selber und hier: http://www.huette26.de und hier: (http://www.krefeld.de/c1257455004e4fbf/html/727ec28ba06ffb17c1257aa70054aa55?opendocument).


Gute Vorsätze

Wahnsinn: verdammt viele haben sich scheinbar für das neue Jahr viel vorgenommen. Denn nicht anders ist zu erklären, dass sich Hinz und Kunz durch den Stadtwald schleppen. Dick eingepackt in zu kleine und wenig vorteilhafte Klamotten, Hauptsache funktional. Hahaha. Aber seien wir ehrlich: gut, dass sich die Vorsätze immerhin bis zum 6.1. halten. Aller Anfang ist schwer, deswegen ein große Lob an alle aktiven Läufer, die gerade ihre ersten Schritte machen…


Gute Vorsätze

Wahnsinn: verdammt viele haben sich scheinbar für das neue Jahr viel vorgenommen. Denn nicht anders ist zu erklären, dass sich Hinz und Kunz durch den Stadtwald schleppen. Dick eingepackt in zu kleine und wenig vorteilhafte Klamotten, Hauptsache funktional. Hahaha. Aber seien wir ehrlich: gut, dass sich die Vorsätze immerhin bis zum 6.1. halten. Aller Anfang ist schwer, deswegen ein große Lob an alle aktiven Läufer, die gerade ihre ersten Schritte machen…


Schöner Altweibersommer-Lauf

Herrlich, dieses Wetter. 23 Grad, und das mitten im Oktober, prima. Da kann es eigentlich nix schöneres geben, als die Schuhe anzuschnallen und nen paar Kilometer zu laufen.

Gesagt, getan. Früh Feierabend gemacht, schnell ins sommerliche Outfit, Rucksack an, Ohrstöpsel rein, da mich keine Sau begleiten wollte, und los. Nach rund einem Kilometer gings in den Stadtwald, und nach nur einem Kilometer wieder raus Richtung Traar. Erstes Ziel sollte der Flugplatz auf dem Egelsberg sein, wo ich auch begonnen habe, nen paar Fotos zu schießen. Für alle, die nicht aus Krefeld kommen: Der Egelsberg ist mit seinen 46 Metern die vierthöchste Erhebung Krefelds und durch seine hochalpine Lage jährlicher Treffpunkt aller…äh…wer trifft sich hier? Hase und Igel höchstens. Trotzdem hat der Berg ein Gipfelkreuz, wenn ich mich nicht täusche, gibt es derer in Krefeld insgesamt drei. Quizfrage: Wo stehen die anderen beiden?

Naja, wieder “unten” gings durch den Henoumont-Wald weiter über den Kullpfad, Luiter Weg, Papendyk und Kuhdyk am Cassel-Museum vorbei Richtung Hülser Bruch. Ein Traum, hier durch das Laub zu stapfen, das die Bäume schon abgeworfen haben, und so die Sonnenstrahlen zu genießen, die nun wieder durch das Blätterdach kommen. Wenig später gehts den Kapuzinerberg hoch, immerhin 77 Meter hoch und damit Krefelds zweithöchster Gipfel. Der Anstieg ist dagegen schon an einigen Stellen knackig, aber mit nem knappen Kilometer auch sehr überschaubar. Oben bietet sich ein schöner Blick über das malerische Krefeld ;-)

Von hier ist es dann fast nur noch ein Katzensprung, keine fünf Kilometer in den DürerPalast. Aber durchaus ebenfalls ganz nett. Wieder durch dichten Wald, an Pferdekoppeln vorbei und dann auf dem letzten von 22 Kilometer durch Alleen voller Bäume, die in allen Farben schimmern. Toll.

Wer sehen will, wo ich überall war, schaut sich die Fotos an. Euch nen schönes Wochenende…reingehauen!

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Tobi, der Mond und viel Nebel

Was passiert, wenn man sich morgens um 5.30 von Seite zu Seite wälzt und nicht mehr einschlafen kann? Richtig: Rein die Schuhe, raus in den Matsch. Ungünstig bei dem Prozedere ist allerdings, wenn man vor lauter Nebel die Hand nicht mehr sieht. Denn dann wird aus dem Lichtkegel, den die Kopflampe wirft, eine weiße Mauer und man sieht nichts.

So passiert am gestrigen Dienstag. Die ersten Meter im Stadtwald waren noch etwas schwierig, dann aber ging es – schließlich kennt man die Wege ja seit Jahren. Dumm ist nur, dass die großen Pfützen nicht immer da – und damit im Hinterkopf gespeichert – sind. Aber was solls, in dieser Jahreszeit sind nasse Füße quasi normal und deswegen auch nicht störend, vor allem, da das Wetter ja eher an Frühling denken lässt, als an sibirischen Winter.

Da ich ja bekanntlich vor einigen Wochen mein geliebtes iPhone verloren habe und zeitgleich mein alter iPod bei Ebay über die Ladentheke ging, sind die Läufe alleine immo von einer wahnsinnigen Ruhe geprägt, was fast einer Meditation gleichkommt. Aus der ich am Dienstag aber jäh geweckt wurde. Schäferhund Tobi, glücklicherweise angeleint, hielt nicht allzuviel davon, dass ich ihn bei Riethbenden auf dem Weg nach Traar aus dem Nebel überraschte und überholte. Der Leine, dem Herrchen und meinen flinken Beinen sei Dank, dass die Killerbestie mich nicht erwischt hat. Das war knapp.

Wenig später lichtete sich dann die graue Wabermasse und gab den Blick auf den Mond frei. Eine Lampe brauchte ich jetzt nicht mehr, so hell strahlte der Himmelskörper. Echt cool.

Ich hoffe, Seidenraupe Hendrik hatte heute morgen ebenso viel Spaß wie ich gestern. Wir waren wohl zum Morgenlauf verabredet, was ich aber mal eben kurz verbummelt hatte: SORRY. Wennste willst: Gleich um 18 Uhr dreh ich meine Runde ;-)

 

Glückauf, MANU


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 421 Followern an