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Seidenraupen auf der Erfolgswelle: Drei Bestzeiten und tolle Comebacks

Halbmarathon-Wahnsinn an Rhein und Maas: Während am Samstag 1992 Läufer die Ziellinie in Duisburg überquerten, waren es am Sonntag 7658 in Venlo. Und mittendrin die Seidenraupen. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Es gab drei persönliche Bestzeiten (für Lisa, Moritz und Manu) und einige starke Comebacks. So kann es weitergehen.

Fitschen

Konnte Manu nicht das Wasser reichen: Jan Fitschen (wie Manu für das AOK-Team am Start) war beim Halbmarathon in Duisburg am Start und lief 1:28:50h. Wir tippen, dass er nicht ganz am Limit gelaufen ist 😉

Manuel war am Samstag einzig verbliebene Seidenraupe beim letzten Teil der Duisburger Winterlauf-Serie, während Eva und Stefan leider passen mussten. Sein Ziel stand bereits im Vorfeld fest: Ballern, was das Zeug hält. Und so kam er trotz fieser Winde (also solcher mit Kraft, weniger mit Geruch) gut ins Rennen, das die Spitze, mal abgesehen vom Seriensieger Karol Grunenberg, recht langsam begann. So blieben die Verfolger bis KM 3 relativ nah beieinander, erst danach zerstreute sich das Pack, wobei sich Manu konstant in den Top15 halten konnte.

Zur Mitte des Rennens wurde die Luft bei einigen dünner, der Seidenraupen-Präsi konnte dagegen weiterhin die Pace aufrechthalten und am Ende recht entspannt der neuen Bestzeit ins Auge blicken. Umjubelt von Tausenden rannte er ins Stadionrund und feierte den zwölften Platz in 1:20:27h.

In der M35 bedeutete das an diesem Tag Platz zwei. In der Serienwertung wurde er ebenfalls Gesamt-Zwölfter und konnte seinen ersten Platz in der M35 verteidigen, ja sogar noch auf 5:20min ausbauen, und hier mit 2:56:05h überlegen gewinnen.

Mit geballter Kraft ging es dann am Sonntag wenige Kilometer über die Grenze zum Venloop. Moritz hatte schon den Zehner mit neuer PB 40:56min absolviert, als die Räupchen gerade am Bahnhof von Venlo eintrudelten. Hat sich das Bahntraining wohl doch gelohnt 😉

Sieben Raupen gaben dann auf der beliebten Halbmarathon-Strecke alles, um weitere Höchstleistungen zu zeigen. Marcus hatte ursprünglich den Plan, seine Bestzeit aus dem Vorjahr (1:27:37h) zu toppen und kam auch entsprechend gut ins Rennen. So gut, dass Manu ihn bei KM4 ziehen ließ. Doch so richtig sollte es dann plötzlich nicht mehr rund laufen, die Sprunggelenks-Verletzung aus der Vorwoche zollte ihren Tribut, zudem sorgten die neuen Schuhe nicht für den erhofften Schub, sondern schmerzten eher. Spätestens als am Kloster (KM10) ein kurzer Pinkelstopp eingelegt wurde, war die Kette ab. Am Ende stand eine 1:31:38h.

Besser lief es dagegen für Lisa, die sich auf ihren ganz persönlichen Coach Hendrik verlassen konnte. Sie kam mit unglaublich konstanten 5km-Zwischenzeiten (alle zwischen 27:34 und 27:54min) nach 1:56:41 ins Ziel und durfte über eine neue PB jubeln. Stefan freute sich über eine neue Saison-Bestleistung von 1:51:09h, auch wenn ihn ab der Mitte des Rennens Knieschmerzen dazu zwangen, einen Gang runter zu schalten.

Zurück im Wettkampf-Modus war Adam, der zuletzt lange verletzt passen musste. Trotz am Vortag abgerissenen 35km (WTF) konnte er sich im Laufe des Rennens steigern. Während er die ersten 5km noch recht verhalten anging (28:39min), lief es danach immer besser. Der letzte KM war mit 25:56min auch gleich der schnellste. Und auch Ali zeigte sich mal wieder in einem Rennen, obwohl auch er zuletzt kaum zum Trainieren kam. Die Marke 2:05:34h stellte ihn mehr als zufrieden, auch weil er ganz Venlo sein schönes BMG-Trikot zeigen konnte.

10km
Moritz Mayntzhusen: 40:56 Platz 113/22

21,1km
Manuel Kölker: 1:26:36h Platz 242/AK 40
Marcus Noack: 1:31:38 460/77
Stefan Glaudo: 1:51:09 3211/381
Adam Mielech: 1:53:13 3953/432
Lisa Hahn: 1:56:41 3677/223
Hendrik Hahn: 1:56:42 3676/688
Ali Celik: 2:05:34 5671/622

Doppelschicht: Auf nach Duisburg und Venlo!

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Die Halbmarathon-Strecke beim Winterlauf in Duisburg.

Am Samstag lockt es uns (bzw. Manu) nun schon zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen nach Duisburg. Hier, im Wedau-Sportpark, wartet der dritte Teil der Winterlauf-Serie auf die Starter. Für die kleiner Serie bedeutet das 10km, für die längere Schleife eben ein Halbmarathon. Kennen wir ja. Eva und Stefan fehlen angeschlagen, so dass Manu das Ding alleine rocken muss. 

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Der HM-Kurs in Venlo.

Wenige Stunden nach dem Startschuss in Duisburg heißt es dann schon wieder Schuhe schnüren. Diesmal lockt die malerische Partnerstadt Venlo mit seinen Läufen rund um den Venloop. Auch hier sind einige Seidenraupen am Start, die meisten werden sich über die 21km quälen. Nahezu alle weisen Verletzungen auf und sind angeknockt. Kann aber auch alles nur Taktik sein, um später mal wieder mit der PB um die Ecke zu biegen. Kennt man ja 😉

CrossFit Crefeld: Musclecat is in the box!

Der 08/15-Läufer neigt ja dazu, lediglich zu laufen. Und zwar nur zu laufen – auch wenn die gängigen Laufsport-Magazine und –Websites vielfach dazu raten, alternative Trainingsmethoden einzubauen. Stärkung der Rückenmuskulatur, bessere Körperhaltung oder Regeneration auf dem Rad oder im Wasser werden schlichtweg negiert. Schließlich könnte jede Minute, die nicht gelaufen wird, im Kampf um neue Bestzeiten verloren sein. Eine Lösung dieser Misere könnte es mit „Crossfit“ geben. Und wie toll, dass es mit „CrossFit Crefeld“ jetzt auch eine sogenannte „Box“ in KR gibt. Am Sonntag, 26. März, laden die Macher zur offiziellen Eröffnung in ihre neue Heimat an den Gahlingspfad 53 (Aldi und Lidl rechts liegen lassen und noch 200 Meter weiter).

„Fit for Fun“ nennt es „das härteste Workout der Welt“, während Wikipedia klassisch zusammenfasst: „Crossfit ist eine Fitnesstrainingsmethode (…), die Gewichtheben, Sprinten, Eigengewichtsübungen sowie Turnen miteinander verbindet. Ziel ist es, die Trainierenden in verschiedenen Fitnessdisziplinen ausgewogen zu entwickeln: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit.“

Nun mag auch ich Wesenszüge des oben beschriebenen 08/15-Läufers in mir tragen: Zwar sehe ich den Sinn in vielen ergänzenden Übungen und weiß auch, dass es nicht schädlich sein kann, statt zwei Stadtwald-Runden lieber mal nen Stündchen im Badezentrum zu schwimmen – aber trotzdem überwiegt eben der (Irr-) Glaube, dabei auch Möglichkeiten zu vertun, weitere Bestzeiten zu erjagen.

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Timm erklärt, was gleich zu tun ist.

Da traf es sich gut, dass Timm von den Busch und Peter Matthias Dornbusch, die beiden Chefs der Crefelder CrossFit-Box, vor einiger Zeit auf mich zukamen und mir die Möglichkeit eines Probetrainings einräumten. Und das ich nun, in der letzten Hälfte vor meinem Frühjahrs-Höhepunkt, dem Saaletal-Marathon am 8. April, dankend angenommen habe. Ich ersetze damit nun pro Woche jeweils eine „normale“ Einheit aus meinem zehnwöchigen Trainingsplan. Eine „normale“ Einheit sind die lockeren Läufe zwischen zehn und 15km im gemäßigten 5er-Tempo, das „tägliche Brot“ eben. Die für mich maßgeblichen Einheiten bleiben davon unberührt, also das lange Brett, die Intervalle und der „flotte Lauf“. Zusätzlich muss ich sagen, dass ich die Crossfit-Einheiten nicht vor einem langen Brett, den Intervallen oder einem Wettkampf absolviert habe. Denn, wie ich schon geahnt hatte, war der Muskelkater später omnipräsent. So hätte ich nie im Leben anständig laufen können 😉

Ergebnisse kann ich mit Sicherheit (noch) nicht liefern, dafür reichen die bislang zwei absolvierten Einheiten in der CrossFit-Box auch nicht aus, wohl aber Eindrücke.

Einheit eins wurde von Timm geleitet und glich fast einem Einzeltraining. Denn während Termine in den Abendstunden gut gefüllt sein können (maximal sind 20 Teilnehmer möglich), sind die Einheiten am Mittag noch überschaubar belegt. Eine Übersicht gibt es übrigens hier: www.crossfit-crefeld.de/trainigszeiten. Gut also, wenn man nur ein paar Meter entfernt arbeitet und so eine „aktive“ Mittagspause einschieben kann. Dachten sich auch Evelyn und Kevin, die meine Trainingspartner sein sollten. Vorneweg: Die Stimmung war und ist immer gut, die Teilnehmer und auch der Coach motivieren sich gegenseitig, das macht Laune. Gewählt hatte ich übrigens das Programm „Just fit“, das von den Coaches in seiner Ausführung immer anders gestaltet wird und auch für Anfänger geeignet ist.

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Tatsache – es kommt nicht auf die Größe an: Die Scheiben sind zwar alle gleich groß, aber nicht gleich schwer.

Jeder Teilnehmer holt sich zuvor die dafür benötigten Instrumente wie Hanteln, Bälle, Kettlebells oder sonstige Teile in einer für ihn geeigneten Stärke. Immer beachtet werden sollte, dass es später darauf ankommt, mit dem Element die Übung mehrfach und schnell auszuführen. Es bringt also wenig, zur 50kg-Hantel zu greifen, die man vielleicht ein paar Mal stemmen kann, danach aber nicht mehr. Weniger ist hier also mehr. Und es interessiert auch keinen, was du dir gerade draufpackst, es kommt am Ende drauf an, was du für dich am effektivsten hälst und durchführen kannst.

Aufgeteilt sind die „Just fit“-Programme in drei Stationen, die jeweils acht Minuten Vollgas beinhalten. Dazwischen sind ein oder zwei Minuten Pause eingeplant. Der Coach erklärt vorab, um was es geht – und das ist auch bitter nötig. Jemand, der wie ich noch nie beim Crossfit war, wird zunächst mit der Stirn runzeln. Begriffe wie „E2MOM8“ oder „AMRAP8“ stehen auf der Tafel, dazu Front-Squats, Burpees, Pushups oder cal-Bike. Häh??? Wie gesagt, der Trainer sagt, um was es geht, notfalls helfen aber auch Online-Erklärungen (http://ironherocrossfit.com/start-here/crossfit-terms). Die 8 steht für die acht Minuten, der Rest dann entweder für „every 2 minutes on the minute“ oder „as many rounds as possible“, das andere sind dann die Begriffe für die Gewichthebe-Hocke, für den Liegestützsprung, Liegestütz oder Kalorien, die auf dem Rad verbrannt werden müssen. Da sich das alles auf Deutsch nur halb so geil anhört, nutzt man eben den englischen Begriff. An der Intensität ändert das aber nichts. Huuhuu!

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Timm ließ es sich nicht nehmen, seine Übungen vorzuführen.

Und los geht’s in meine erste Crossfit-Runde! Nach den doch recht einfachen Gewichthebe-Hocken (Front-Squats) hatten es die Liegestützsprünge (ja, zugegeben, hört sich blöd an) samt gekoppeltem Medizinballheben in sich. Es folgte abschließend das Verbrennen von fünf, zehn, 15, 20 usw. Kalorien auf dem Rad, abwechselnd mit fünf, zehn, 15, 20 usw. Liegestützen. Uff. Really UFF!!! Nach der knappen halben Stunde knarzt und knackt es in meinen Körper, in dem gerade Muskeln bedient wurden, die zuvor in einem geruhsamen Dämmerschlaf schlummerten. Timm achtete während des Trainings sowohl auf die Intensität, als auch auf die saubere Ausführung. Krummer Rücken, einknickende Knie oder nicht aufsetzende Versen wurden so immer wieder korrigiert. Am Ende der jeweils acht Minuten wird übrigens Bilanz gezogen und die Ergebnisse auf der Tafel vermerkt. Weiß auf Schwarz! Keine Gnade…

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Balla Balla?!

Die Quittung erfolgte nicht sofort unter der Dusche, dafür aber recht bald am wieder eingenommen Büroarbeitsplatz. Plötzlich fiel es schwer, den Stift zu halten oder den Telefonhörer zu heben – und ich ahnte Böses. Der nächste Tag sollte purer Horror werden: Ich kam weder anständig ins Auto, noch hinaus. Jede Bewegung schmerzte, jeder Toilettengang wurden zum Kraftakt, so sehr hatte mich der Muskelkater, also die Musclecat, gepackt. Leider ließ das Gefühl auch nicht in den kommenden Tagen nach, so dass die Laufeinheiten, die ja auch noch auf dem Programm für die Woche standen, kein wirkliches Vergnügen waren. Aber okay, da muss man wohl durch, aller Anfang ist eben schwer.

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Je mehr, desto mehr.

Kurioserweise hatte ich dann bei der genau eine Woche später terminierten zweiten Einheit ein weitaus besseres Gefühl. Diesmal hatte Peter „aufgetischt“: Rudern, Hocken, Liegestütze und viele weitere Übungen standen auf seinem ebenfalls Dreimal acht Minuten-Plan, der mir scheinbar besser bekam. Der Muskelkater hielt sich in Grenzen, der Spaß aber nicht. Wieder hatte sich innerhalb kurzer Zeit in der Gruppe eine gute Stimmung breit gemacht, die auch danach noch anhielt. Top!

Wie gesagt, wissenschaftlich kann ich meine Erfahrungen samt Ergebnisse nicht darstellen. Und bei erst zwei Einheiten wird wahrscheinlich auch kein großer Effekt bei den kommenden Rennen spürbar sein. Was ich aber sagen kann, ist, dass es bei „CrossFit Crefeld“ richtig viel Spaß gemacht hat und weiterhin macht: Tolle Leitung der Einheiten, tolles Miteinander, super Atmosphäre, schicke, weil schlichte Ausstattung in der Box. Das sollte also jeder mal probiert haben – jetzt am Sonntag zum Beispiel! Go for it!!!

Infos unter www.crossfit-crefeld.de

Zum dritten Mal Erste: Jetzt will Pauline auch den SRC-Sieg

Pauline Saßerath ist zum dritten Mal in Folge Siegerin der WZ-Sportlerwahl. Bei der traditionellen Abstimmung konnte sie mit 472 Stimmen knapp vor Timo Achenbach (KFC Uerdingen, 466) und Gold-Mädel Lisa Schmidla (Rudern, 406) gewinnen. Sie setzte damit einen goldenen Schlusspunkt hinter ihr erfolgreichstes Karriere-Jahr samt Vize-Weltmeisterschaft im Cross-Triathlon. Jetzt schaut sie schon in den Oktober…

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Pauline Saßerath wurde zum dritten Mal in Folge Sportlerin des Jahres.

 

Knapp 200 Gäste applaudierten Pauline in der Volksbank Krefeld, als sie den gläsernen Pokal entgegennahm. In Kurz-Interview schilderte sie die kommenden sportlichen Herausforderungen, darunter Teilnahmen an verschiedenen Xterra-Wettkämpfen, darunter am 2. April auf Malta, der Cross-Triathlon-EM am 30. Juli in Rumänien und der Cross-Triathlon-WM am 23. August in Kanada. Absoluter Höhepunkt im Jahre 2017 wird allerdings ein ganz anderes Rennen sein: der Seidenraupen-Cross am 22. Oktober. „Nach zwei dritten Plätzen muss da jetzt auch endlich mal der Sieg her“, sagte sie selbstbewusst. 😉

 

 

 

Kölker stürmt im Neandertal zum AK-Sieg

Rooooaaaaar: Mit mächtig Spaß in den Backen hat Don Manollo (Manuel Kölker) beim 28. Neandertal-Lauf die Altersklasse M35 gewonnen. In der Zeit von 56:07min kam er im Gesamt-Ranking auf Platz 14. Gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass der Lauf, ein sogenannter Drittel-Marathon über etwas mehr als 14KM, eigentlich nicht im Programm stand und nur locker gelaufen werden sollte. Es gewann Nikki Johnstone mit großem Vorsprung vor dem Rest des Feldes in 48:06min.

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Manu kurz vor dem Stadt im malerischen Hochdahl.

Locker ist natürlich schwierig, wenn die Bedingungen Kölker-genehm sind: Nass und kühl. Passend dazu hatte sich eine steife Brise eingestellt, die den Läufern gerade auf den ersten Kilometern mächtig entgegenwehte. Das Feld hatte sich nach KM3 schon weit auseiandergezogen, dann erfolgte die erste Erhebung. Aber wo es hoch geht, geht es auch wieder runter > Mächtig ballern durch Erkrath, wo durchaus auch ein paar Zuschauer hätten stehen können. Aber so ging es durch die menschenleere Fußgängerzone und später entlang der Düssel durchs Neandertal.

Knackig dann die KM 9 bis 11, wo es auf schlammigen Geläuf einige Höhenmeter zu knabbern galt – bis dahin war die Strecke ausschließlich asphaltiert. Danach hieß es aber wieder Straße und DOWNHILL: Wahnsinn, was die letzten Kilometer abschüssig waren, wie sonst gerät der vorletzte KM zum schnellsten (3:31min) des ganzen Rennens.

Mächtig viel Dank geht an die vielen Helfer, die die Strecke bestens absperrten. Lediglich beim Parkplatz am Neandertal-Museum wurde es etwas eng, Autofahrer entwickeln manchmal eine erstaunliche Beharrlichkeit, wenn sie einen Läufer erkennen, der an ihnen vorbei möchte, während sie auf Parkplatzsuche – und daher langsamer – sind. Nennen wir sie einfach Vollidioten!

Jetzt spenden: Nikki sucht Laufbekleidung und Schuhe für Äthiopien

Einige der schnellsten Heizdüsen des Planeten kommen aus Äthiopien. Das muss aber nicht bedeuten, dass es allen Menschen dort supergut geht und sie sich alle in schicke Sportklamotten werfen können. Oftmals mangelt es an Shirts, Shorts oder Schuhen. Genau deswegen sammelt nun Nikki Johnstone, ebenfalls eine Rakete und für den normalen Läufer schon nach wenigen Momenten nicht mehr zu erkennen, Laufbekleidung, um sie nach Afrika zu schicken.

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Dioni und Nikki sammeln schon fleißig…

Ich werde mich am Samstag, 25. März, mit Nikki beim dritten Lauf der Duisburger Winterlaufserie treffen und ihm dann die gesammelten Werke überreichen. Ihr habt also bis dahin noch ausreichend Zeit, in eure Lager zu gehen und die Sachen herauszukramen, die ihr seit Monaten schon nicht mehr anhattet und scheinbar nicht mehr benötigt. Wenn ihr etwas gefunden habt, könnt ihr mit mir in Kontakt treten und wir vereinbaren eine Übergabe. Schreibt mir daher bitte eine E-Mail an seidenraupen_krefeld@gmx.de. Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass die Klamotten sauber sein sollten. Schuhe bindet ihr bitte paarweise zusammen. Danke und ab dafür…

Aktion saubere Stadt: Am Samstag wird das Bruch gefegt

Der Hülser Bürgerverein startet am Samstag, 18. März, mit seiner Arbeitsgemeinschaft „Aktion Saubere Stadt“ zusammen mit vielen freiwilligen Helfern einen großen Frühjahrsputz. Dabei gehen die Freiwilligen ab 10 Uhr vom Parkplatz Hölschen Dyk aus dem Müll in der Natur an den Kragen.

Auch Schulkinder, Vereine und Nachbarschaften befreien dann das Hülser Bruch und die Umgebung von Folien, Zigarettenschachteln, Bauschutt, Altreifen, Dosen, Flaschen und anderen Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen.

Alle Helfer werden mit Handschuhen, Mülltüten und Pickern ausgestattet und sind bei ihrem Einsatz haftpflicht- und unfallversichert. Der städtische Fachbereich Grünflächen stellt ein Kombifahrzeug samt Fahrer, die Stadtreinigungs-Gesellschaft GSAK stellt ein Müllpressfahrzeug mit Fahrer zur Verfügung und übernimmt die Kosten der Entsorgung.

Moritz rockt den Weisshauswald in Trier

Einst die läuferische Geburtsstätte von Manu, am Wochenende aber Spielwiese der Cross-Duathleten der Nation: Der Weisshauswald in Trier. Moritz rockte dabei den „Cross der Asse“ – und war nach 1:49:24 völlig fix und foxi im Ziel.

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Moritz auf dem Rad. Foto: Holger Teusch

Zunächst galt es, zweimal die 2,5 lange und recht ebene Laufstrecke, die die Läufer vom Waldstadion entlang der Wildgehege ins falsche Biewertal und am Rosengarten vorbei führte, zu absolvieren. Nach 20:52 hatte Moritz das hinter sich. Was dann folgte, war schon anspruchsvoller: Die knapp sechs Kilometer lange Radstrecke auf den Kockelberg war schon knackig. „Wahnsinn, wie da einige gefahren sind“, stöhnte Moritz nach den insgesamt 23,2 Kilometern (und 800 Höhenmetern), die er in 1:16:53h hinter sich brachte. Das soll schon etwas heißen, gehört Moritz bekanntlich nicht zu den schlechtesten Radfahrern. Zum Abschluss galt es dann, den Laufkurs noch einmal zu umrunden (11:39min).

Francois Reding gewann den „Cross der Asse“ in 1:26:53h. Auf der gleichen Strecke wurde übrigens auch die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Hier setzte sich Tim Dülfer in 1:23:05h ganz nach vorne. Und dann gab es auch noch die Elite-Wertung, bei der Jens Roth in 1:20:44h gewann. Erfreulich aus Krefelder Sicht: Titelverteidiger Maximilian Sasserath wurde in 1:22:42h Elite-Zweiter, seine Schwester Pauline wurde in 1:46:20h Dritte bei den Elite-Damen. Scott Anderson wurde bei der DM Fünfter in 1:25:26h.

Hier gibt es weitere Fotos.

Koblenz, Ulm, Landau und der Frankenwald sind „Trails 4 Germany“

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Trails 4 Germany

Am vergangenen Wochenende tagte bekanntlich die Jury für „Trails 4 Germany“. Nachdem wir beim Publikums-Voting auf dem achten Platz (von 13) gelandet waren, schaute die Jury nun genau hin, was wann wie bei den Bewerbern möglich wäre. Am Ende dürfen sich Koblenz (13. Mai), Ulm/Blaubeuren (3. Juni), Landau (23. September) und der Frankenwald (14. Oktober) über den Zuschlag freuen. Herzlichen Glückwunsch!!! Wir sind auf die Rennen sehr gespannt. Der Publikums-Gewinner „Steinbruch in Wuppertal“ konnte leider aus genehmungstechnischen Gründen nicht genommen werden.

Auch wenn wir es am Ende nicht geschafft haben, den Seidenraupen-Cross Teil von „Trails 4 Germany“ werden zu lassen, wollen wir uns trotzdem bei Plan B bedanken. Wie immer war die Zusammenarbeit super und sehr kollegial. Bei einem netten Telefonat wurden wir vom Ergebnis unterrichtet, anderswo hätte es bestimmt nur eine bloße Email gegeben. Dabei wurde auch schon der Blick auf 2018 gerichtet, denn Plan B hat unsere Region trotz fehlender 2000er-Berge vor der Haustüre auf dem Schirm. Wer weiß, vielleicht ergibt sich dann ja was in unseren Breiten.

 

Erfolgreiches Wochenende: Zweimal vorne, gute Zeiten und eine PB

Hinter den Seidenraupen Eva, Stefan und Manu liegt ein erfolgreiches Wochenende – sie alle können zufrieden auf ihre Ergebnisse schauen.

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Eva beim zweiten Teil der Winterlaufserie in Duisburg.

So stand am Samstag der zweite Lauf der Winterlaufserie in Duisburg an. Bei perfektem Wetter ging Eva in der kleinen Serie über 7,5 Kilometer an den Start. Trotz großer Probleme wegen des aktuellen Pollenflugs war sie nach 43:12min im Ziel: Platz 209 und 25. in der W30. Im Gesamt-Ranking ist sie mit 1:07:45h auf Platz 127 und in der W30 auf dem 13. Rang. Der Sieg ging an Matthias Graute in 24:31min und Katharina Wehr in 28:31min. Die Führenden im Gesamt-Ranking sind ebenfalls Graute (40:24min) und Wehr (47:09min).

Stefan wurde in der langen Serie (diesmal 15 Kilometer) in 1:14:34h Gesamt-606., in der M40 liegt er damit auf Platz 95. Im Gesamt-Ranking bedeutet dies bei einer Zeit von 2:01:58h Rang 514. und M40-80.

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Manu auf den letzten Metern beim zweiten Teil der Winterlaufserie in Duisburg.

Für Manu war das Wochenende gleich doppelt erfolgreich: Auch er startete in Duisburg über die 15 Kilometer und wurde hier trotz nervigem Frühjahrs-Asthma in neuer persönlicher Bestzeit von 57:52min Erster seiner Altersklasse M35 (Gesamt-15.). Mit dieser Zeit schob er sich auch im Gesamt-Ranking auf Rang eins der M35 (insgesamt 17.; Gesamtzeit: 1:35:38h). Es gewannen Karol Grunenberg und Nikki Johnstone in 50:15min, im Gesamt-Ranking führt Grunenberg mit 1:21:38h. Bei den Frauen siegte Miriam Schröder in 1:00:05h, hier führt Carina Fierek in 1:40:57h im Gesamt-Ranking.

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Zieleinlauf für Manu beim Preussen-Cross 2017

Quasi zum Auslaufen stand am Sonntag dann noch der Preussen Krefeld-Sportplatzcross auf dem Programm. Leider hatten sich zum Hauptlauf nur elf Läufer im fortgeschrittenen Alter eingefunden, darunter war Manu mit seinen 37 Lenzen der jüngste Teilnehmer! Der liebevoll ausgerichtete Lauf hätte auf jeden Fall mehr Teilnehmer verdient gehabt. Bis zur vierten Runde hielt es Manu in der Spitzengruppe, dann zündete er kurz einen Turbo und konnte sich absetzen. Bis zum Ende der schwierigen, sehr verwinkelten 7,3km-Strecke konnte er diesen Vorsprung auf zehn Sekunden ausbauen und sich nach 29:44min über den Sieg freuen.

Weniger um Tempo, mehr um die richtige Atmung ging es beim Wochenend-Programm von Seidenräupchen Mitch: Er paukte zusammen mit Ehefrau und SRC-Edelhelferin Sandra beim Geburtsvorbereitungskurs das nötige Fachwissen für die nahende Geburt einer weiteren Raupe…Ausatmen, Einatmen, Ausatmen, Einatmen, Ausatmen, Einatmen…und pressen!